Heilpraktiker in Mönchengladbach

Akupunktur zur Schmerztherapie. Kassen fordern therapeutische Ausbildung

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Einhergehend mit der Entscheidung, die Akupunktur zur Schmerztherapie bei Rücken- und Knieschmerzen als Kassenleistung zuzulassen, verschärfte der G-BA,der gemeinsame Bundesausschuss ist die Selbstverwaltung von Ärzten, Krankenkassen und Krankenhäusern, die Anforderungen an die Akupunktur-Ärzte, deren Akupunkturdiplom um eine 80 Std. umfassende schmerztherapeutische und psychosomatische Ausbildung erweitert werden muss, will man die schmerztherapeutische Akupunkturbehandlung von der gesetzlichen Krankenkasse vergütet bekommen. Von rund 10.000 Akupunkteuren in Deutschland müssen 75% zur Nachschulung, denn nur ein Viertel verfügt über diese Qualifikation. Mit der Kassenzulassung und den einhergehenden Bedingungen für die Abrechnung steigt der G-BA in das stark wachsende Segment Heilpraktik und TCM ein, und sichert seinen Mitgliedern den ersten Teil eines lukrativen gesetzlichen Budgets, ohne die Pharma-Einkünfte zu gefährden. Kopfschmerz- und Migränepatienten, die ihre Akupunkturbehandlung künftig selbst bezahlen müssen, können sich nun erst Recht den Arzt oder Heilpraktiker ihres Vertrauens aussuchen.

Akupunktur wird teilzugelassen aber Pharma blockiert

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Die Pharma-Lobby setzt sich gegen jahrtausende alte Erkenntnisse durch und Private Krankenversicherungen behalten einen kleinen Wettbewerbsvorsprung für neue Kunden! Das hört sich ja zunächst noch wie eine gute Nachricht an, wenn groß zur Hauptsendezeit auf allen Sendern verkündet wird: Akupunktur wird als Behandlungsmaßnahme bei Schmerztherapien von den gesetzlichen Kassen anerkannt und in den Leistungskatalog aufgenommen. Aber! Nur bei der therapeutischen Behandlung und zur Begleitung bei chronischen Rücken oder Kniebeschwerden? Dagegen muss die Naturheilkunde beim Heilpraktiker zunächst aus eigener Tasche bezahlt werden, wenn es um Migräne und um die Schmerzen geht, die mit Verspannungen einhergehen, sofern man nicht privat krankenversichert ist oder eine entsprechende private Zusatzversicherung abgeschlossen hat. Aber sind nicht gerade hier häufig die Vorläufer dieser chronischer Krankheiten (u. a. Schmerztablettensucht) zu einem Zeitpunkt zu finden, wo es sich lohnt, mit allen Alternativen nach den Ursachen zu forschen und die nötigen Veränderungen einzuleiten? In einem gesunden Gesundheitssystem wird gerade der Heilpraktiker zur wichtigsten Person neben dem Hausarzt, wenn bereits bei der Diagnostik eine ganzheitlichere Betrachtung des Patienten mit seinen Beschwerden und Gewohnheiten angewendet wird oder Therapien zielgerichtet durch persönliche Kompetenz unterstützt werden. Beim Verteilungskampf im Gesundheits-Monopoly muss dann wieder mal das "kein Geld Argument" bei den Kassen herhalten, um solche kurzsichtigen Entscheidungen zu rechtfertigen. Folgen dieser Einschränkung sind auch: Die Migräne-Milliarden werden weiterhin in die Kassen der Apotheken und Pharmariesen gespült. Die Privaten Krankenversicherer müssen sich nicht zusätzlich um Kosten chronisch Kranker kümmern.

Heilpraktik ist nicht nur Akupunktur und Kinesiologie

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So nach und nach setzt sich endlich die Erkenntnis durch, dass Gesundheitsförderung und Erhaltung nur ganzheitlich betrachtet nachhaltig und sinnvoll ist. Schulmedizinische Therapien und Methoden alleine können dem nicht gerecht werden, und so erfahren z.B. Akupunktur und Kinesiologie stellvertretend für die bekannten Naturheilverfahren mehr und mehr Nachfrage zur Unterstützung bei der Diagnostik unklarer Symptome. Heilpraktiker und Hausarzt bilden eine Gemeinschaft. Die Hauptaufgabe des Heilpraktikers liegt dabei in der Aktivierung oder Wiederherstellung der Selbstheilungskräfte beim Patienten, die meist von unerkannten Angewohnheiten blockiert werden. Diese können nicht nur durch Ernährung und Bewegungsgewohnheiten sondern auch und gerade in psychischen Verhaltensmustern ihren Anfang vor langer Zeit genommen haben. Heilpraktiker und Psychotherapie liegen gar nicht so weit auseinander, wenn man sich nur die wohltuende und entspannende Wirkung einer "einfachen" Fußreflexzonenmassage vor Augen hält. Bachblüten und Homöopathie zur Senkung des Blutdrucks und Anregung des Stoffwechsels. Chiropraktik, um begleitend langjährige Verspannungen und Fehlhaltungen zu korrigieren. Alles in Allem bedarf es viel Zeit für den Patienten. Und Zeit ist hier das Zauberwort. Mangel an Zeit, heißt Mangel an Geld? Aber lange kann es doch nicht mehr dauern, bis neben jedem Arzt sich mindestens vier Heilpraktiker und Naturheilkundler ergänzend um das Wohl der Patientengemeinschaft kümmern. Natürlich ist das auch für den Hausgebrauch in der Familie und dem Freundeskreis ein lohnender (man nimmt sich mal wieder Zeit füreinander..) Zukunftstrend. Und die Nachfrage und das Angebot an Heilpraktikerausbildungen in Fernstudiengängen und Wochenendseminaren ist in diesen Zeiten stark steigend.